Blutungsneigung und Thrombosen

Gerinnungsstörungen treten bei den folgenden Krankheitsbildern auf oder sind ursächlich für:

Thromboembolische Ereignisse
  • Thrombosen (arteriell, venös)
  • (Lungen)embolien
  • Schlaganfälle
  • Herzinfarkte
  • Rheumatoide Erkrankungen (z.B. Lupus erythematodes)
Vermehrte Blutungsneigung
  • Hämophilie
  • Von Willebrand Erkrankung
  • Thrombozytenfunktionsstörung
  • Seltene Faktorenmängel
  • Immunthrombozytopenie (ITP)
  • Blutungsneigung im Rahmen internistischer Erkrankungen oder unklarer Ursache (verstärkte Regelblutung, Hämatomneigung, Nasen-Zahnfleischbluten, Blutungen bei Operationen, u.a.)
In der Frauenheilkunde
  • Neigung zu Fehlgeburten
  • Gestose oder HELLP Syndrom in der Schwangerschaft
  • Intrauteriner Fruchttod, Plazentainfarkte
  • Abschätzung des Thromboserisikos bei Hormontherapien (Verhütung, Wechseljahre)
  • Beratung und Begleitung von Konduktorinnen für Hämophilie sowie Beratung zu aktuellen Therapieoptionen in der Schwangerschaft und bei Neugeborenen